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Titel: Das ganze Gedächtnis der Welt

Diplom
Juli 2019
BLECH Raum für Kunst Halle
180 Hefte
Regal 2000x1800cm

Der Titel dieser Arbeit ist die deutsche Übersetzung von „Toute la mémoire du monde“,
dem Kurzfilm von Alain Resnais über die
Nationalbibliothek in Paris. Das Thema des Archivs, der Versuch des Menschen, Wissen zu sortieren, zu bewahren, zieht sich durch meine künstlerische Arbeit.

Meine Diplomarbeit befasst sich in einer losen Art und Weise mit dieser Thematik. Ich finde im Schreiben eine Möglichkeit, Gelesenes, Gefundenes, Beobachtetes, Erfundendes zu kombinieren und zu einem
geschlossenen Kosmos in der Erzählung »Tage die sich in Jahre fügen« zusammen zu bringen.
Die zwei Protagonisten der Erzählung beobachten die Welt um sich herum, versuchen sie in eine für sie schlüssige Ordnung zu bringen – sie einzuordnen.
Diese Sortierung der Wahrnehmung, die jeder Mensch vollzieht, beruht auf eigenen Erfahrungen, Stimmungen, Phantasien.
Sie verortet die Protagonisten in ihrem Leben oder hilft ihnen, sich diesem zu entziehen.
Aus dem wahrgenommenen alltäglichen Weltgeschehen entsteht wieder eine neue Welt, die sich als ein Gerüst zwischen verschiedenen Koordinatensystemen aufspannt.

Die Installation die zu dem Text entstanden ist, soll ein Hybrid zwischen Setzkasten und Bibliotheksregal sein.

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